Opel Astra Sports Tourer MYC 2Im September dieses Jahres feierte die jüngste Astra-Generation mit dem Fünftürer Weltpremiere, nun kommt der Kombi. Er führt die Tradition erfolgreicher Kompaktkombis mit dem Blitz fort, die mit dem Kadett Caravan vor fast 60 Jahren begann – damals der erste Kompaktklasse-Kombi einer deutschen Marke. Caravan (Car like a Van) darf er leider nicht mehr heißen, er wurde auf neudeutsch „Sports Tourer“ getauft.

Mit den Außenmaßen von 4,64 x 1,86 x 1,48 Meter (Länge x Breite x Höhe) ist er sechs Zentimeter kürzer als der Vorgänger, der Radstand ist aber um 5,7 Zentimeter auf 2,73 Meter gewachsen. Dazu kommt eine recht niedrige Ladekantenhöhe von rund 60 Zentimetern.

Bei den Antrieben bietet der neue Opel das volle Programm: neben den bekannten Diesel- und Benzinmotoren gibt es auch eine Plug-in-Hybridkonfiguration. Bei den Ottomotoren und bei den Selbstzündern reicht das Leistungsspektrum von 110 bis 130 PS, die zwei Plug-in-Hybridvarianten bringen 180 beziehungsweise 225 PS Systemleistung. Die Plug-in-Modelle lassen sich für mehrere Dutzend Kilometer rein elektrisch bewegen, sie haben wegen der im Unterboden verbauten Lithium-Ionen-Batterie einen etwas kleineren Kofferraum: statt 608 bis 1634 Litern können „nur“ 548 bis 1574 Liter geladen werden.

Benziner und Diesel fahren serienmäßig mit Sechsgang-Schaltgetriebe vor; für die stärker motorisierten Sports Tourer-Fahrzeuge steht auch eine Achtstufen-Automatik (bei den Plug-in-Hybriden elektrifiziert) zur Verfügung.

Wie der Fünftürer zeigt auch der Kombi das neue Markengesicht. Der sogenannte Opel Vizor spiegelt den Opel-Design-Kompass wider, bei dem sich zwei Achsen mit dem Opel-Blitz in der Mitte kreuzen. Die vertikale Achse wird durch die scharfe, Opel-typische Bügelfalte in der Motorhaube bestimmt. Der Vizor charakterisiert die Fahrzeugfront als horizontale Linie, die sich bis zur flügelförmigen Grafik der LED-Tagfahrlichter erstreckt. Zugleich integriert der Vizor Technologien wie die adaptiven Intelli-Lux LED® Pixel Scheinwerfer und die Frontkamera nahtlos in sein harmonisch verlaufendes „Visier“.

In der Rückansicht findet sich ebenfalls der Opel-Kompass wieder – mit dem zentral in der Mitte angebrachten Blitz, der vertikalen dritten Bremsleuchte und den wie bei allen Astra-Lichteinheiten ultraschlanken LED-Rückleuchten.

Der Innenraum entspricht dem des Fünftürers- volldigital mit einem Touchscreen, der sich wie ein Smartphone bedienen lässt. Zugleich lassen sich häufig genutzte Einstellungen wie die Klimatisierung weiterhin mit wenigen Schaltern direkt anwählen. Dazu kommen noch diverse Assistenzsysteme, je nach Ausstattung.

Der neue Sports Tourer wird 2022 auf den Markt kommen, Preise sowie einen genauen Erscheinungstermin kann Opel noch nicht nennen.