Die Lambdasonde liegt vor dem Katalysator und misst den Sauerstoffgehalt in dem Abgas.

Ziel der Verbrennung im Motor ist, dass das Treibstoff/Luft Gemisch möglichst optimal verbrennt. Die Lambdasonde mißt die Abgase (Sauerstoffgehalt) und regelt das Verbrennungsgemisch. Bei Benzinmotoren passiert dies über die Drosselklappe. Bei Dieselmotoren über die Treibstoffmenge, die eingespritzt wird. Dieselmotoren werden mit einem Lambda (λ) von 1,3 betriebe, Benzinmotoren bei einem λ=1,05. Ein Lambdawert von 1,05 bedeutet, dass dem Motor 5% mehr Luft zugeführt wird, als er zum Verbrennen brauchen würde. Für einen Liter Benzin werden also nicht 14,7 kg Luft zugeführt, sondern 15,435 kg Luft (also um 5% mehr). Bei einem Lambda von 1,3 (Dieselmotor) sind es 30% mehr Luft. Für die Verbrennung von einen kg Diesel werden also nicht 14,5 kg sondern 20,3 kg Luft zugeführt.