Obwohl sich der Junior die die Basis mit dem Fiat 600, dem Jeep Avenger und weiteren Modellen teilt, hat man versucht, die typischen Alfa-Gene zu erhalten beziehungsweise neu zu interpretieren. Und das ist gut gelungen. Etwa mit der Front mit dem typischen Alfa Grill und den markanten LED Leuchteinheiten. Hinten allerdings ist das steile Heck neu, obwohl Fans auch hier Ähnlichkeiten zu historischen Motorsport-Modellen zu erkennen glauben. Im typischen Rot, hier „Rosso Brera genannt, ist und bleibt auch der neue Junior ein typischer Alfa.
Das Platzangebot ist soweit in Ordnung, die Sabelt Sportsitze bieten guten Seitenhalt und bieten mannigfache Verstellmöglichkeiten. Hinten geht es etwas beengter zu, doch zumindest zwei Erwachsene finden einigermaßen Platz. Dafür ist der Kofferraum recht gut bemessen, 400 bis 1.265 Liter Fassungsvermögen sind ein Wort.
Im Fahrbetrieb fühlt sich der Alfa recht agil an, die Lenkung ist sehr direkt, das Fahrwerk sportlich, aber nicht zu hart abgestimmt, kurz der Fahrspaß kommt in keiner Situation zu kurz. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen nur 9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h elektronisch limitiert. Das ist nicht viel, immerhin lässt man den Hybrid 200km/h schnell fahren, hier hat man wohl Angst, die Reichweite zu sehr einzuschränken. Das ist aber eigentlich nicht notwendig, denn mit etwa 15,5 bis 17 kWh auf 100 Kilometern ist man bei sommerlichen Temperaturen schon nahe an den Werksangaben. Laut Werk soll die 54 kWh-Batterie (51 kWh-Netto) zwar für 398 bis 410 Kilometer Reichweite sorgen, bei uns waren es eher 300 bis maximal 350 Kilometer. Eine Ladung ist mit bis zu 100 kW möglich. Damit ist der Alfa zwar kein Lademeister, aber die meisten Schnelladestationen bieten ohnehin nicht mehr.
Fazit:
Mit Alfa Romeo Junior haben die Italiener es geschafft, aus dem Baukastensystem ein individuelles Auto zu schaffen. Sowohl vom Design als auch von der Antriebsseite ist der erste Elektro-Alfa wieder ein typischer Vertreter der Marke geworden.
Der Wagen befindet sich in der Energieeffizienzklasse A+. Das bedeutet, dass das Auto durchschnittlich weniger als 37% CO2 ausstößt als ein vergleichbarer Wagen mit 1545kg . Für die Berchnung ist nur das Gewicht des Wagens, nicht aber die Leistung (kW/PS) relevant. Dieser Wert sagt nichts über den Verbrauch (Liter/100km oder kwh/100km) des Wagens aus. Der Wert zeigt nur, dass der Wagen im Vergleich zu einem Wagen mit identischen Gewicht mehr oder weniger Treibstoff benötigt. |
Skoda hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich, in fast allen Klassen ist man vorn dabei.…
Es ist die gängige Mode in der Autowelt, Ikonen in das elektrische Zeitalter hinüberzuführen. Firmen…
Der seit 2011 im Audi- Programm befindliche Q 3ist der Bestseller im Programm, kein Wunder…
Kürzlich präsentierte Stellantis erstmals in Österreich den Jeep Wagoneer S. Er ist nun das erste…
Luxus-Vans sind eine Domäne von Mercedes, wohl fast jedes Oberklassen-Hotel oder Taxi-Unternehmen, das was auf…
Hyundai hat hierzulande ein recht erfolgreiches 2025 absolviert, mit einer beachtlichen Steigerung der Zulassungen. Auch…