Opel hat den Grandland in der zweiten Generation neu aufgelegt. Neben einer kompletten Erneuerung der Karosserie geben die Rüsselsheimer jeder Antriebsvariante eine Elektrifizierung mit auf den Weg, der Diesel entfällt. Dafür gibt es jetzt Benziner mit Mild-Hybrid, einen Plug-in-Hybrid und die rein elektrische Version. Möglich ist dies durch die STLA-Medium Plattform, auf der auch der Peugeot e 3008 und der größere e 5008 steht. Wir haben die Mild-Hybrid Variante für einen Test ausgefasst.
Schon optisch macht der neue Grandland einiges her, die durchwegs positiven Reaktionen aus dem Bekanntenkreis und auch im Straßenverkehr belegen dies. Vorne ist es das typische schwarze Opel „Vizor“ Gesicht, in der Mitte das leuchtende Opel-Logo, das für Eindruck sorgt, aber auch von hinten wirkt der Neue modern und elegant.
Am Heck strahlen nicht nur die Leuchten rot, sondern auch der Markenschriftzug in der Mitte der Heckklappe. „Edge Light“-Technologie nennt Opel sein neues Lichtdesign, zu dem auch das Intelli-Lux Pixel Matrix HD-Licht zählt. Die Scheinwerfer verfügen über mehr als 50.000 Licht-Elemente (exakt 25.600 pro Seite) und ermöglichen so eine hochauflösende Lichtverteilung. Die Frontkamera des Grandland erkennt je nach Verkehrssituation vorausfahrende oder entgegenkommende Verkehrsteilnehmer und soll noch präziser um diese herumleuchten als bisherige Matrix-Licht-Technologien. Und er ist auch größer geworden: In der Länge um 17,5 Zentimeter auf 4,65 Meter, in der Breite um 6,4 Zentimeter auf 1,90 Meter.
Die Rückbank im Grandland ist im Verhältnis 40:20:40 dreigeteilt und damit besonders variabel umlegbar. Das Kofferraumvolumen kann so zwischen 550 und 1641 Liter variiert werden. Auffällig: auch der Kofferraum ist mit feinem Stoff ausgekleidet, Billigplastik findet sich in diesem Fahrzeug kaum.
Der von uns getestete Mild-Hybrid kommt dann mit 48-Volt-Technik und kleinem E-Motor, der sich in gewissen Situationen kurzzeitig zuschaltet beziehungsweise auch auf kurzen Strecken alleine tätig wird, etwa beim Anfahren, im Stop and Go Verkehr oder in der Garage. Mit einigem Gefühl sind auch ein rein elektrischer Start und kurze Strecken mit niedrigen Geschwindigkeiten möglich, aber eigentlich soll der E-Motor nur unterstützend mitwirken. Mit seinen 145 PS (136-PS-Benziner plus E-Motor) ist der Grandland recht agil motorisiert, nur auf der Autobahn und bei raschem Beschleunigen auf der Überholspur wünscht man sich zuweilen etwas mehr Leistung. Das Fahrwerk ist eher auf der komfortablen Seite, die leichtgängigen Lenkung passt hier gut dazu.
Positives gibt es auch von der Ausstattung zu berichten: Serienmäßig sind die automatische Geschwindigkeitsregelung, intelligente Geschwindigkeitsanpassung und Folgekollisions-Bremsung mit an Bord. Gegen Aufpreis gibt es auch noch den Spurwechselassistent und den Parkpilot, der bei der Top Version serienmäßig verbaut ist.
Fazit:
Die neue Generation des Grandland hat das Zeug zum Zugpferd in der Modellpalette der Rüsselsheimer. Der Mild Hybrid überzeugt mit recht geringem Verbrauch, viel Platz und guter Verarbeitung.
Effizienzklasse: B Der Wagen befindet sich in der Energieeffizienzklasse B. Das bedeutet, dass das Auto durchschnittlich zwischen 27,99% und 19% weniger CO2 ausstößt als ein vergleichbarer Wagen mit 1600kg . Für die Berchnung ist nur das Gewicht des Wagens, nicht aber die Leistung (kW/PS) relevant. Dieser Wert sagt nichts über den Verbrauch (Liter/100km oder kwh/100km) des Wagens aus. Der Wert zeigt nur, dass der Wagen im Vergleich zu einem Wagen mit identischen Gewicht mehr oder weniger Treibstoff benötigt. |
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