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Renault 5 neu-Nummer fünf lebt

Er geistert bereits seit einiger Zeit durch diverse Messen und Events wie etwa der Feier zum 50 Jährigen Bestehens des Modells. Er soll, wie damals Anfang Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts ein echter Hingucker und fixes Standbein der Franzosen werden. Das bedeutet, er wird nicht nur den recht erfolgreichen Zoe beerben, sondern er muss sich auch vor allem gegen die deutsche, die kommenden chinesische Konkurrenz und auch den Konzerngeschwistern von Nissan und vielleicht auch Mitsubishi behaupten.

Dafür hat man tief in die Trickkiste gegriffen. Etwa mit einer neuen Batteriekonstruktion, deren Innenleben komplett überarbeitet wurden. Das Ergebnis ist vor allem eine Gewichtsersparnis von 15 Kilogramm, und das bei einer Steigerung der Energiedichte. Auch der verwendete Elektromotor soll 20 Kilogramm weniger als der des Vorgängers wiegen.

Der neue Renault 5 wird das erste Serienmodell auf Basis der CMF-B-EV-Plattform der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi sein. „CMF“ steht für Common Module Family, „B“ für B-Segment und „EV“ für Elektrofahrzeug. Mit der neu entwickelten Technikbasis will der französische Automobilhersteller die wettbewerbs- und leistungsfähigste Plattform in der Kleinwagenklasse bereitstellen. 70 Prozent der Teile stammen von der CMF-B-Plattform, auf der Clio und Captur aufbauen.

Im Vergleich zum Renault Zoe E-Tech Electric ist die CMF-B-EV-Plattform 30 Prozent günstiger in der Herstellung. Das modulare Konzept ermöglicht die Entwicklung einer neuen Generation von Elektrofahrzeugen mit unterschiedlichen Spurbreiten und Radständen, die verschiedene Karosserietypen und -formen zulassen. Das Fahrwerk verfügt über eine Mehrlenker-Hinterachse und  einen niedrigeren Schwerpunkt dank der im Fahrzeugboden integrierten Batterie.

Optisch hat man sich wie auch schon bei den Studien gezeigt, sehr an das Vorbild Renault 5 aus den Siebzigern gehalten, das sorgt nicht für eine Auffälligkeit im Straßenbild, sondern soll auch einen merkbaren Unterschied zu den auf derselben Plattform stehenden Konzernbrüdern von Nissan und vielleicht auch Mitsubishi darstellen.

Derzeit wird der Neue harten Tests in Lappland und den Renault Technikzentren Lardy bei Paris und Aubevoye in der Normandie unterzogen. Die Markteinführung ist für 2024 geplant, Preise gibt es keine, sie werden sich wohl so um die 25.000 Euro einpendeln.

 

Franz Farkas

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