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Volkswagen-2026 wird das Jahr des GTI

VW schrieb im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen, auch wenn die Zeiten am Automarkt nicht gerade rosig sind. Das soll auch 2027 so bleiben. Und es gibt ein Jubiläum zu feiern. Der Golf GTI ist 50 Jahre alt.

Entgegen vieler Prognosen entwickelte sich der österreichische Pkw-Markt positiv, er schloss mit 284.978 Neuzulassungen und einem Plus von 12,3 Prozent. Volkswagen ist wieder einmal die Nummer 1 und zum 68. Mal in Folge die stärkste und beliebteste Marke. Die PKW Sparte beendete das Autojahr 2025 mit 40.581 Neuzulassungen (+12,8%) und einem Marktanteil von 14,2%. Die Wolfsburger Autobauer halten diese Position seit dem Jahr 1957 in ununterbrochener Reihenfolge. Maßgeblich getragen wird der Erfolg wieder einmal vom Golf, der mit 6.744 Fahrzeugen Platz 2 im Modellranking einnimmt. Zum Ergebnis tragen vor allem auch der Tiguan, der Polo (50-Jahre-Jubiläum), T-Cross und T-Roc sowie die „Bulli-Familie“ sowie die Pkw-Version des Caddy von Volkswagen Nutzfahrzeuge bei. Auch die Elektromodelle ID.3, ID.4 und ID.7 erwiesen sich als gute Volumensträger. Volkswagen führt nicht nur das Markenranking an, sondern erreichte 2025 auch die Nummer-1 Position bei Verbrennern und Plug-in-Hybriden.

Im stark umkämpften E-Segment konnten die Wolfsburger den  zweiten Platz belegen, dank einer breiten Modellpalette. Der Anteil der reinen Plug-in-Hybride ist gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen: 28.820 Fahrzeuge bedeuten einen Zuwachs von 70,3%, womit jede zehnte heimische Neuzulassung ein PHEV war (10,1% am Gesamtmarkt). Mit 5.754 Volkswagen-PHEV Neuzulassungen und einem Segmentanteil von 20% führt Volkswagen auch in diesem Bereich. Auch die E-Mobilität rückte im vergangenen Autojahr wieder verstärkt in den Kundenfokus, der Wechsel von reinen Verbrennern zu elektrifizierten Fahrzeugen (BEV und PHEV) hat stark an Fahrt aufgenommen. Mehr als jeder fünfte neu zum Verkehr zugelassene Pkw wurde 2025 bereits rein elektrisch angetrieben – so viele wie noch nie zuvor. Mit 60.651 Fahrzeugen und 21,3% Anteil am Gesamtmarkt liegt der heimische BEV Markt 2025 um 35,9% über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum 2024. Volkswagen konnte auch hier im vorigen Jahr punkten. Die Marke belegt mit 6.575 Neuzulassungen Platz 2 im BEV Segment mit nur 6 Fahrzeugen Rückstand auf den Segmentführer. Jedes 6. neu zugelassene Elektromodell ist damit ein Volkswagen. Im E-Modellranking finden sich VW ID.7 (Platz 6), VW ID.3 (Platz 8) und VW ID.4 (Platz 11).

Auch für das heurige Jahr ist davon auszugehen, dass die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit herausfordernd bleiben. Die Automärkte werden sich weiterhin im Krisen- und Konsolidierungsmodus bewegen. Gleichzeitig intensiviert sich der Wettbewerb. Volkswagen möchte am heimischen Markt 2026 an den Erfolg von 2025 anschließen und plant einen stabilen, ähnlich hohen Marktanteil. Mit dem Start der Electric Urban Car Family will man einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu nachhaltiger und leistbarer Elektromobilität setzen. Etwa mit dem ID. Polo, der sich vor allem an Privatkunden richtet. Im Flottenbereich werden Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride zunehmend zur dominierenden Antriebsform. Zusätzlich sorgt der Ersatzbedarf jener Flottenkunden, die sich in der ersten Elektrifizierungswelle vor vier bis fünf Jahren für BEVs entschieden haben, für zusätzliche Dynamik.

2026 werden die Wolfsburger einige neue Modelle bringen und bestehende überarbeiten.  So kommt der T-Roc neu, der schon erwähnte ID. Polo, der ID. Cross und das Facelift des ID.3. Ein besonderes Schmankerl kommt zum Jubiläum ‚50 Jahre GTI‘.“ Der neue Golf GTI EDITION 50, der mit 239 kW (325 PS) bisher stärkste Serien-Golf GTI. Das Jubiläumsmodell ist bereits bestellbar, die ersten Exemplare werden ab 2026 ausgeliefert. Dass die GTI-Philosophie auch in anderen Volkswagen Baureihen erfolgreich ist, hat Volkswagen auch mit dem Polo GTI gezeigt. 2026 wird nun ein neuer Polo GTI durchstarten: der ID. Polo GTI. Mit 166 kW (226 PS) soll er die GTI-Philosophie erstmals in die elektrische Antriebsära transferieren und damit der erste elektrischen GTI sein.

Franz Farkas

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