Anfang der Neunziger Jahre war eine schwere Zeit für KTM. Nach jahrelanger Misswirtschaft und diversen Wechsel im Management wollte man nach dem Konkurs der früheren KTM Motor-Fahrzeugbau AG 1992 neu durchstarten. Einer der Maßnahmen war eine komplette Bereinigung des Angebots, das damals vom Fahrrad über zahlreiche unterschiedliche Mopeds bis hin zu Geländemaschinen teilweise über 40 verschiedene Typen gleichzeitig enthielt. Vielmehr wollte man sich auf ein kleines aber feines Angebot konzentrieren. Etwa auf Bikes mit dem LC 4-Motor, einen recht simpel aber robust gebauten flüssigkeitsgekühlten Einzylinder-Viertakter, der schon diversen Hard Enduros der Marke für den Antrieb sorgte. Er basierte auf einem Zweitakt Unterbau, war extrem leicht und hatte noch nicht einmal einen E-Starter. Darum herum sollte sich doch auch ein leichtes Straßenmotorrad bauen lassen. Etwa im Stil der damaligen Supermotard- Renner, im Prinzip Gelände-Bikes mit kleinen 17 Zölligen Rädern und großen Bremsen, ultrahandliche Motorräder, die vor allem auf kurvigem Terrain auch wesentlich stärkeren Bikes das Fürchten lernen konnten. Um ein derartiges Konzept auf die Räder zu stellen, musste der LC 4 Single lange Versuche auf der Straße und auf der Rennstrecke über sich ergehen lassen, in die auch Motorrad-Enthusiasten von außen eingebunden wurden. So wurden mit einem Versuchsmotor etwa Rennen zur österreichischen Meisterschaft von einem kleinen, enthusiastischen Team bestritten.
1992 wurde auf dem Mailänder Salon ein Prototyp gezeigt, er schon recht nahe an der kommenden Serienversion war. Doch es dauert noch zwei Jahre, bis endlich die Duke, ebenfalls in der italienischen Metropole gezeigt wurde.
Danach wurden ausgewählter Fachjournalisten auf Ibiza zu einem ersten Fahrtest eingeladen. Hier stellte man die erste auf 500 Stück limitierte Duke hin, nur mit Hauptständer ausgerüstet. Die Tester fanden lobende Worte für die Performance des kurzhubigen Triebwerks, das mit 609 cm³ und bis zu 56 PS der damals stärkste Einzylinder am Markt war. Dazu kam ein geringes Gewicht von 143 Kilogramm plus Piloten. Nur den fehlenden E-Starter bemängelten etliche Kollegen, obwohl der KTM Techniker Josef Frauenschuh den Motor auch mit der Hand starten konnte. Allerdings musste man die Startprozedur sklavisch befolgen, sonst konnte es leicht passieren, dass das Triebwerk einfach „absoff“. Davon konnten auch die Tester im darauffolgenden Jahr etliche Lieder singen, als sie dem flotten Single einem Dauertest über satte 20.000 Kilometer unterzogen. Allerdings waren dies bis auf eine rutschende Kupplung, die wohl ein Ergebnis allzu forscher Beschleunigungsduelle war, die einzigen Mängel, die sich der „Herzog“ erlaubte.
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