„Der klingt aber nach viel Kraft“ stellt der ältere Herr fest, nachdem ich den Abarth gestartet habe und auch der etwa Achtjährige auf seinem Fahrrad findet den „Sound einfach cool“ Erst ein aufklärende Gespräch entlarvt die Lebensäußerungen des kleinen Italieners als Fake. Der Sound kommt hier nicht von einem Verbrennungsmotor, sondern aus einem Lautsprecher im Heck des Autos und er ist- wenn auch mühsam nach Durchforsten des fast kompletten Menüs auch abschaltbar. Doch es unbeeindruckt offensichtlich auch wenn es dem Fahrer zuweilen etwas peinlich ist. Egal- der erste Elektro Abarth kann mit anderen Qualitäten aufwarten. Etwa mit einem Sportgestühl reinsten Wassers, viel Alcantara und schöne Nähte, 18 Zöllern und abgedunkelten Seitenscheiben hinten, wie sie der „Turismo“ bietet ebenso wie die für die Wagengröße mächtig wirkenden 18 Zöller. Wers luftig liebt, der kann auch noch zum Cabrio greifen, wie wir es zum Test begrüßen durften. Cabrio ist allerdings etwas zu viel gesagt, der 550 bietet ein Rolldach, wie es schon die Vorgänger in den 50er Jahren hatten.
Zuletzt noch etwas zur Sicherheitsausstattung und der Konnektivität. Hier entspricht der Abarth weitgehend dem Fiat 500e, das bedeutet, alle heute notwendigen Assistenten sind an Bord, neben dem Touch Screen gibt es noch echte Tasten für die wichtigsten Bedienelemente. Die Konnektivität ist mit kabellosem Laden und einer ebensolchen Anbindung auf dem letzten Stand, hier fehlt es an nichts.
Preislich beginnt der Elektro Abarth bei 38.200 Euro, der Turismo kommt auf 42.200, für die Cabrio-Version muss man nochmals drei Tausender drauflegen.
Fazit:
Etwas beschäftigt uns noch zum Schluss: was hätte wohl Karl (Abarth) zu dem Elektro-Ableger gesagt? Wir wissen es nicht und werden es wohl nie erfahren, aber wir glauben es hätte ihm gefallen, auch der künstliche Sound- vielleicht….
Der Wagen befindet sich in der Energieeffizienzklasse A+. Das bedeutet, dass das Auto durchschnittlich weniger als 37% CO2 ausstößt als ein vergleichbarer Wagen mit 1360kg . Für die Berchnung ist nur das Gewicht des Wagens, nicht aber die Leistung (kW/PS) relevant. Dieser Wert sagt nichts über den Verbrauch (Liter/100km oder kwh/100km) des Wagens aus. Der Wert zeigt nur, dass der Wagen im Vergleich zu einem Wagen mit identischen Gewicht mehr oder weniger Treibstoff benötigt. |
Friedrich und Ronald Fehr bemühen sich seit Bestehen ihres Oldtimer-Museums, die Technikgeschichte des österreichischen Automobilbaues…
Opel hat den Grandland in der zweiten Generation neu aufgelegt. Neben einer kompletten Erneuerung der…
Peugeot hat immer wieder mit interessanten Konzeptfahrzeugen aufhorchen lassen, die einen Ausblick auf zukünftige Projekte…
Es war ein aufwendiger Event im Wiener Museumsquartier. Mit gleich zwei Marken landet der Chery-Konzern…
Fiat ist traditionell die Marke der eher kleineren Autos, so hat der 500 mit seinem…