„123“ das ist die Notrufnummer des Auto-,Motor-, und Radfahrerbundes Österreich, kurz ARBÖ. Was lag näher als das 123. Jubiläum der Gründung dieses denkwürdigen Vereins gebührend zu feiern. Hier eine Erzählung, wie alles begann.
Am 30. April 1899 war es soweit. Im Gasthaus „Zur roten Brezn“ in Wien Ottakring wurde von Delegierten von Radverbänden aus Wien, Niederösterreich, Mähren und Schlesien der „Verband der Arbeiter-Radfahrervereine Österreichs“ gegründet. Sie vertraten zu dieser Zeit etwa 1300 Radfahrer. Allerdings war diese Gründung nicht gerade einfach gewesen. So ging der erste Gründungsversuch des Vereins schief, weil die Behörden „den Vereinszweck nicht erkannten“. Der erste Vorsitzende war ein
Die Radler hatten es zu dieser Zeit nicht einfach. Radrennen wurden vielerorts als gesundheitsgefährdendes und kräftevergeudendes „Relikt des Kapitalismus“ angesehen und auch die Tatsache, dass bei den Ausfahrten meist die Damenwelt mit von der Partie war, kam nicht überall gut an. Erst nach und nach etablierte sich das Fahrrad als Sport- und Fortbewegungsmittel und der „Verband der Arbeiter-Radfahrervereine Österreichs“ freute sich über regen Zulauf und einer stetig steigenden Mitgliederanzahl.
Die Motorradsektion fand in ganz Österreich großen Zulauf, doch die wirtschaftlichen Probleme in den Zeiten der Rezession machten auch vor dem Verband -der immerhin die Gründung der ersten Republik unbeschadet überstanden hatte- nicht halt. Zwar wurde 1931 die Namensänderung in „Arbeiter-Rad-und Kraftfahrerbund Österreichs“ genehmigt und die Abkürzung „ARBÖ“ auf breiter Ebene bekannt aber die Zeichen der Zeit begannen ihre Schatten zu werfen. Der immer mächtiger werdende ARBÖ mit damals immerhin 17.000 Radfahrern und 4.800 Motorradfahren war den Regierenden ein Dorn im Auge. Nach dem Generalstreik 1934 wurde der ARBÖ als unliebsame politische Organisation eigestuft und kurzerhand aufgelöst.
Zu dieser Zeit wurde auch der Namen wurde auf die bis heute gültige Form in „Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs“ geändert, auch das erste Prüfzentrum in der Schlechtastraße in Wien-Landstraße wurde eröffnet.
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