Das Auto-Jahr 2026 verspricht interessant zu werden. Neben vielen neuen Modellen mit Elektro-Antrieb kommen nach der Abschwächung des Verbrenner-Endes auch wieder viele Modelle mit Hybrid, oder reinem Verbrenner. Aber man versucht auch seitens der Hersteller, den E- Antrieb leistbarer zu machen. Einer der Gründe ist das Drängen einiger neuer Automarken aus China auf den europäischen Markt. Hier nun eine Übersicht der wichtigsten Neuheiten für das neue Jahr.
Alfa Romeo

Die Italiener haben den Tonale überarbeitet, mit einem dezenten Facelift und stärkeren Antrieben ausgestattet. Zudem soll ein 130 PS starker Diesel-Motor kommen.
Alpine

Die sportliche Renault-Abteilung bringt mit dem A 390 eine Fastback SUV mit fünf Sitzen und einer Leistung von bis zu 470 PS. Die Reichweite soll bis zu 550 Kilometer betragen.
Audi
Hier ist ein großes SUV ist auch bei im Anrollen, er wird Q9 heißen. Angeblich arbeitet Audi auch an einem kompakten E-Auto.
BMW
Bei BMW gibt es wieder eine „neue Klasse“, zuletzt wurde dieser Ausdruck 1962 (!) gebraucht. Vorerst kommt der elektrische iX3, der ab März bei uns zu haben sein wird. Mit einem neuem Bedienkonzept und einer Reichweite von über 800 Kilometer will man der Konkurrenz voraus sein. Außerdem hat BMW die Markenrechte an Alpina übernommen. Hier ist sicher einiges zu erwarten.
BYD
Die Chinesen sind weltweit extrem erfolgreich, sie haben Tesla mittlerweile schon überholt. Für 2026 werden zwei neue Varianten des kompakten SUVs Atto 2 in den Schaufenstern der Händler stehen. Neben den bekannten Elektro-Varianten Active und Boost kommt jetzt der vollelektrischen Atto 2 Comfort mit größerer Batterie (64,8 kWh) und schnellerer Ladung (155 kW DC) sowie der BYD Atto 2 DM-i Super Hybrid (Plug-in-Hybrid) mit einer Gesamtreichweite von über 1.000 Kilometern und rein elektrischer Reichweite von bis zu 90 km. Zudem soll mit dem Denza Z 9 GT ein Luxusableger von BYD nach Europa kommen.
Citroen
Die Franzosen bringen einen überarbeiteten C 5 Aircross mit überarbeitetem Äußeren und mehr Komfort.
Cupra
Der spanische VW Ableger bringt mit dem Raval ein neues, vollelektrisches Stadtauto, das 2026 auf den Markt kommt, basierend auf der MEB+ Plattform, mit sportlichem Design, kompakten Maßen (ca. 4 m Länge) und Frontantrieb. Der Raval ist als sportlicher Ableger des Bruder des VW ID.Polo, ID Cross und Škoda Epiq. Leistungen bis zu 226 PS werden genannt, der Einstiegspreis soll etwa bei 26.000 Euro liegen.
Dacia
Dacia bringt 2026 große Modellpflegen für Sandero, Jogger und Spring mit dem neuen Dacia-Markengesicht (umgekehrtes „T“ als Lichtsignatur), überarbeiteten Innenräumen mit neuen Materialien (wie recyceltem „Starkle“) und mehr Technik (größere Displays, YouClip-System), sowie neuen Motoren und mehr Sicherheit, inklusive eines E-Updates für den Spring und LPG-Optionen für den Sandero.
DS
Allen Gerüchten über die Einstellung der Marke wird DS 2026 die Premium-Strategie mit neuen Modellen wie dem DS N°4 (jetzt auch vollelektrisch), dem erwarteten DS 7 der zweiten Generation und einem neuen, noch geheimen Modell, das auf der Brüsseler Motorshow enthüllt wird, fortsetzen, wobei der Fokus auf avantgardistischem Design, hochwertigen Materialien, fortschrittlicher Technologie (E-TENSE) und Nachhaltigkeit liegt, um das Erbe der legendären „Göttin“ fortzuführen.
Ferrari

Mit dem Amalfi kommt ein neuer V8-Gran-Turismo, der als Nachfolger des Ferrari Roma präsentiert wurde. Neu ist der 849 Testarossa, ein Plug-in-Hybrid-Supersportwagen von Ferrari, Nachfolger des SF90 Stradale, mit 1050 PS, einem Biturbo-V8, drei Elektromotoren und extremen Leistungsdaten wie 0-100 km/h in ca. 2,25 Sekunden und über 330 km/h Höchstgeschwindigkeit. Neu ist auch der Ferrari Elettrica mit über 1000 PS, vier Elektromotoren (einer pro Rad) und Formel-1-Technik.
Fiat

Die Turiner stellen dem 500, bisher nur als E-Modell erhältlich, eine Hybrid-Version zur Seite. Auch bei den Modellen Grande Panda und Pandina sind Neuerungen zu erwarten.
Ford
Ford bringt 2026 in Europa vor allem eine stärkere Elektrifizierung und mehr Komfort in den Modellen Puma Gen-E, Kuga (auch als Hybrid).
Honda

Honda’s all-new Prelude e:HEV sports coupe
Die Japaner bringen wieder einen Prelude, diesmal kommt das Sportcoupé als Hybrid und einer Leistung von 184 PS. Zu haben ab Frühjahr, die Preise beginnen bei 51.990 Euro.
Hyundai

Die Koreaner präsentieren mit der Serienversion des „Concept 3“ ein neues Auto auf der Brüsseler Motorshow und haben den Ioniq 6 überarbeitet, er kommt als sportliche „N“ Variante. Zudem wird man den Mirai mit Wasserstoffantrieb wieder anbieten. In Brüssel zeigt man außerdem ein kleines, neues Elektro-Auto.
Jeep

Jeep bringt den neuen, größeren Compass mit verbesserter Technik, mehr Platz (bis zu 550L Kofferraum) und optionalen Elektro-/Hybrid-Antrieben, sowie den vollelektrischen, geländetauglichen Recon mit abnehmbaren Teilen für Open-Air-Feeling. Außerdem kommt nun der Wagoneer, der schon 2024 vorgestellt wurde. Der Wrangler, der wieder mit einem V 8 ausgestattet werden soll, ist nicht für Europa vorgesehen.
Kia

Mit einer regelrechten Modellflut kommen die Koreaner in diesem Jahr. Da wäre einmal der K4 als Nachfolger des langjährigen Erfolgsmodells Ceed, er soll unter anderem als 1,6-Liter-Turbobenziner (150/180 PS) und 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner (115 PS) mit Mildhybrid-Option angeboten werden. Neu auch der Kia EV5, ein kompaktes Elektro-SUV, das zwischen dem EV3 und EV9 positioniert ist. Die Basisversion leistet 218 PS (Frontantrieb), hat einen 81,4-kWh-Akku (BYD) und WLTP-Reichweiten um 530 km. Kommen soll auch noch ein kleiner Elektriker mit der Bezeichnung EV2, ein kompaktes Elektro-SUV als erschwingliches Einstiegsmodell unter 30.000 €. Er wird auf der 400-Volt-Plattform basieren und zielt auf eine Reichweite um 300-400 km. Neu in Europa auch der Seltos, der zwischen Stonic und Sportage platziert ist. Dann gibt es noch den facegelifteten Stonic, der bereits bestellbar ist.
Leapmotor

Die Chinesische Marke unter der Regie von Stellantis hat sich vor allem in Österreich recht gut entwickelt. Mit dem B05 kommt ein Kompaktmodell auf den Markt, mit dem B03X ein kleines SUV.
Lexus
Lexus plant die Markteinführung der neuen Generation der Limousine Leus ES, die erstmals auch als Vollhybrid und vollelektrische Variante mit über 500 km Reichweite verfügbar sein wird.
Mazda
Für 2026 plant Mazda in Europa vor allem die Markteinführung des neuen Mazda CX-5 (Modelljahr 2026) mit neuer Designsprache und größerem Innenraum sowie die Aktualisierung der großen SUVs CX-60 und CX-80 mit technischen Feinschliffen, neuem Infotainment und Google-Integration, wobei der Fokus auf elektrifizierten Antrieben (PHEV, Mild- und Vollhybrid) liegt, aber auch der Reihensechszylinder-Diesel bleibt. Der CX-5 wird den neuen Skyactiv-Z-Motor bekommen, während für 2027 ein eigenes E-Auto geplant ist.
MG
Für 2026 plant MG in Europa vor allem neue Elektro-SUVs wie den MG6EV , den großen MG QS9 , der mit Plug-in-Hybrid-Optionen kommt, sowie das Facelift für den MG4 und das Kleinwagen-E-Auto MG2; zudem werden weitere New Energy Vehicles (NEVs) erwartet, die das Angebot in den Bereichen Elektro, Hybrid und Benziner erweitern.
Mercedes

Die Stuttgarter kommen mit einem CLA Shooting Brake, dazu kommt der neue GLB und der GLC.
Mitsubishi

Mitsubishi hat mit dem neuen Grandis und dem Eclipse Cross schon die neuen Modelle vorgestellt und will in Europa weiter Anteile steigern.
Nissan

Der Leaf, einst E-Auto Pionier, kommt in der dritten Generation, als reiner Elektriker kommt auch ein neuer Micra.
Opel

Die Rüsselsheimer bringen ein großes Facelift für den Astra, mit neuem Vizor-Design inklusive beleuchtetem Blitz, weiterentwickelter Intelli-Lux HD Lichttechnologie, nachhaltigen Innenraummaterialien (100 % Recycling-Stoff) und einer leicht größeren Batterie für das E-Modell für mehr Reichweite. Zudem werden der vollelektrische Grandland Electric AWD mit Allradantrieb und mehr Leistung sowie der Frontera Electric Extended Range für mehr Reichweite erwartet.
Peugeot
Peugeot bringt 2026 den neuen 408 und den frisch gelifteten 308 auf den Markt und wird die 208er-Baureihe um ein sportliches GTI-Modell ergänzen. Zudem wird der 2008 ein Facelift erhalten.
Polestar

Polestar 5 in Gran Turismo 7
Hier kommt mit dem Polestar 5 ein neues, sportliches Modell, sicher mit reichlich Leistung und guter Reichweite versehen.
Porsche
Bei Porsche kommt mit dem elektrischen Cayenne nun erstmals auch das große SUV mit E-Antrieb auf den Markt, es zeigt sich ganz im Stil der anderen neuen Porsche-Modelle und soll mit großer Anhängelast glänzen.
Renault

Ganz im Stil bringen die Franzosen nun auch den Twingo wieder, natürlich elektrisch und im Retro Design. Neu ist auch der Clio.
Skoda

Skoda bringt den Epiq als leistbares Elektroauto mit der Technik des VW ID Cross und ID Polo.
Subaru

Die Japaner überraschen mit einer echten Modelloffensive. Neben dem überarbeiteten Solterra kommen mit dem Uncharted und dem E-Outback gleich zwei ganz neue Elektroautos zu uns nach Österreich.
Suzuki
Elektrisch wird der Vitara von Suzuki. Wahlweise kann man den e Vitara als 2WD oder 4WD kaufen, technisch teilt er sich die Basis mit dem elektrischen Urban Cruiser von Toyota.
Toyota

Toyota bringt den elektrischen C-HR, einen neuen RAV4 und einen neue Hilux. Mit dem GR GT kommt zudem ein neuer Supersportwagen von Toyota auf den Markt. Auch ein Mirai mit Brennstoffzellen-Antrieb kommt.
Volvo
Die Schweden kommen nun mit dem ES 90, eine neue, vollelektrische Oberklasse-Limousine, die auf der SPA2-Plattform basiert und als Nachfolger der traditionellen S90-Limousine dient.
VW

VW feiert 50 Jahre Golf GTI und bringt den ID Polo. Basierend auf einer weiterentwickelten E–Auto-Plattform wird er mit zwei Akku-Größen und vier Elektroantrieben verfügbar sein – voraussichtlich ab September. Die technische Basis wird auch der mehr als SUV ausgelegte ID.Cross von VW nutzen.
Neue Marken aus China
Die Chinesen bringen drei neue Marken, Nio, Xpeng und von Chery Jaecoo und Omoda
Nio

Vorerst werden in Österreich vier Modelle erhältlich sein. Die Limousine ET 5, die Kombi-version ET 5 Touring, das SUV EL 6 und der Stadtflitzer firefly, der unter einem eigenen Label firmiert.
Xpeng

Zum Vertriebsstart bietet XPENG in Österreich die jüngsten Modelle der Marke an. Das Flaggschiff G9 und das SUV-Coupé G6
Jaecoo und Omoda


Mit dem Omoda 5 möchte man den typischen Crossover-Kunden ansprechen, er ist eher für den urbanen Bereich gedacht. Der Jaecoo 7 hingegen tritt mit einem kantigen Design auf, er soll die Kundschaft zu den Händlern locken, die einen „echten“ Geländewagen suchen.
