Diesel · 5 km um 1010 1 Turmöl Quick 1140 Wien · 4,8 km Diesel 2,084 € Super 95 1,674 € 2 Shell Austria 1150 WIEN · 4,2 km Diesel 2,094 € Super 95 1,684 € 3 JET TANKSTELLE 1100 WIEN · 4,8 km Diesel 2,102 € Super 95 1,681 € 4 Turmöl Quick 1090 Wien · 2,6 km Diesel 2,104 € Super 95 1,694 € 5 NNB BRUNNENTANKSTELLE 1160 WIEN · 2,8 km Diesel 2,107 € Super 95 1,889 € 6 boesch energy, turmöl 1160 Wien · 3,6 km Diesel 2,107 € Super 95 1,697 € 7 boesch energy, turmöl 1170 Wien · 4,5 km Diesel 2,107 € Super 95 1,697 € 8 Turmöl 1080 Wien · 2,3 km Diesel 2,109 € Super 95 1,699 € 9 Turmöl 1040 Wien · 1,5 km Diesel 2,119 € Super 95 1,692 € 10 leodiskonttankstelle GmbH 1070 Wien · 2,2 km Diesel 2,119 € Super 95 1,899 € Super 95 · 5 km um 1010 1 Turmöl Quick 1140 Wien · 4,8 km Super 95 1,674 € Diesel 2,084 € 2 JET TANKSTELLE 1100 WIEN · 4,8 km Super 95 1,681 € Diesel 2,102 € 3 Shell Austria 1150 WIEN · 4,2 km Super 95 1,684 € Diesel 2,094 € 4 AVANTI - Wien Eichenstraße 3a 1120 Wien · 3,9 km Super 95 1,689 € Diesel 2,149 € 5 Turmöl 1040 Wien · 1,5 km Super 95 1,692 € Diesel 2,119 € 6 boesch energy, turmöl 1120 Wien · 3,8 km Super 95 1,692 € Diesel 2,152 € 7 AVANTI - Wien Gaussplatz 1 1020 Wien · 1,9 km Super 95 1,694 € Diesel 2,129 € 8 Turmöl Quick 1090 Wien · 2,6 km Super 95 1,694 € Diesel 2,104 € 9 boesch energy, turmöl 1160 Wien · 3,6 km Super 95 1,697 € Diesel 2,107 € 10 boesch energy, turmöl 1170 Wien · 4,5 km Super 95 1,697 € Diesel 2,107 € Erdgas (CNG) · 10 km um 1010 1 OMV - Wien Adalbert Stifter-Straße 67 1200 Wien · 3,9 km Erdgas (CNG) 1,799 € Diesel 2,159 € Super 95 1,709 € 2 OMV - Wien 7. Haidequerstraße 2 KM 1,5 1110 Wien · 6,1 km Erdgas (CNG) 1,799 € 3 OMV - Wien Sterngasse 13 1230 Wien · 7,1 km Erdgas (CNG) 1,799 €

Ford · Diesel

Ford Transit Custom Trail : American Way

von · · aktualisiert · 4 Min. Lesezeit · Technische Daten ↓

Ford Transit Custom Trail : American Way
  • Leistung170 PS125 kW
  • 0–100 km/h13,2 s
  • Spitze160 km/h
  • Verbrauch9,5 l/100 km
  • CO₂122 g/km
  • Preis Österreich44.795 €

Lange hat der europäische Ableger des amerikanischen Ford-Konzerns seine Nutzfahrzeuge eher dezent bis hin zur totalen Unauffälligkeit zu stylen, offensichtlich weil man glaubte, die Kunden hierzulande würden dies eher bevorzugen. Doch die Zeiten haben sich geändert, auch der Bauunternehmer oder der Winzer wollen zeigen, was sie haben. Was bisher, wenn überhaupt, nur am Zubehör-Markt erhältlich war, gibt es jetzt auch in Serie. So hat man dem Transit nun das bullige Gesicht der F-Pick-up-Serie mit den großen Ford Lettern verpasst, das, ganz in schwarz gehalten, eine typische Silhouette nicht nur im Rückspiegel ergibt. Dazu wurde die Trail Version etwas höher gelegt, mit ebenfalls in schwarz gehaltenen 16 Zölligen Leichtmetallfelgen und diversen Kunststoffverkleidungen bestückt. Optional gibt's für den Transit Custom Trail das Style-Paket "Offroad", mit dem unser Testfahrzeug ausgestattet war. Hier vervollständigt das toughe Äußere eine schwarze Dachreling sowie eine Trittstufe über die gesamte Fahrzeuglänge. Im Interieur der Trail-Versionen bringt diese Version leicht abwaschbare Teil-Ledersitze mit sowie eine Klimaanlage, elektrisch anklappbare Außenspiegel und ein Scheinwerfer-Assistent mit Tag-/Nacht-Sensor. Die Frontscheibenheizung gehört zur Serienausstattung.

So umfangreich bestückt, trumpft der Ford auch mit diversen Assistenzsystemen auf, die das Fahren noch sicherer machen- Neben ABS und ESP gibt es einen Seitenwind-Assistenten, Berganfahrhilfe, Überrollschutz und vieles mehr. Hervorzuhenen ist das Sperrdifferential an der Vorderachse, das zwar einen Allradantrieb nicht ganz ersetzt, aber im Matsch etwa auf einer Baustelle, sehr hilfreich sein kann.

Bei der Schaltung des manuellen sechsgang-Getriebes rasten die Gangstufen präzise ein und die Übersetzung, ist wie bei Transportern üblich, in den ersten drei Gängen eher kurz gehalten. So kommt man auch bei voller Beladung einigermaßen schnell von der Kreuzung weg und muss im Gebirge nicht „verhungern“. Noch besser könnte es gehen, wenn der Schub des Laders etwas früher einsetzen würde, doch man kann damit leben. Was dem Getriebe helfen mag, auf Dauer mit Last und Drehmoment zurecht zu kommen, kann im Alltag zuweilen Nerven kosten. Das ebenfalls erhältliche Automatikgetriebe erscheint hier potentiell attraktiver.

Punkten können die Kölner bei den Bremsen: Sie zeigen sich standfest genug für den großen Tross und halten bis zu 3,5 Tonnen Gewicht zuverlässig an der Leine. Im unbeladenen Zustand erscheint der Druckpunkt etwas zu knackig gewählt, aber dann bremst der Transporter gleichmäßig und mit Reserven ab. Das Fahrgefühl selbst wird durch ein relativ straffes Fahrwerk bestimmt. Zackige Abbiegemanöver oder flinke Autobahnabfahrten sind für den Transit kein Problem, nur die Lenkung könnte etwas direkter sein.

Geschwindigkeitsorgien sind dennoch abgesehen von den gesetzlichen Limits nur kurzzeitig zu empfehlen, denn dann geht auch der Verbrauch höher in den zweistelligen Bereich, auch akustisch meldet sich dann der Vierzylinder zu Wort. Als permanentes Langstreckenfahrzeug ist der Transit Custom Trail damit eher nicht zu empfehlen. Abhilfe soll die erhältliche Mildhybrid-Technik schaffen – drei Prozent Kraftstoff sollen dadurch eingespart werden können.

Im Laderaum geht es aufgeräumt zu. Bei der mit B-Schein zu fahrenden Version kommen 1125 Kilogramm Nutzlast unter, insgesamt 3500 Kilogramm darf der Transit Trail wiegen. Durch die relativ niedrige Ladekante fällt das beladen auch ohne Stapler leicht, auch bei der seitlichen Schiebetür ist genug Platz, um dem Transit auch mit einer Ameise zuleibe zu rücken. Sechs Kubikmeter Raum bietet das Ladeabteil des Kölners – und damit mehr als genug für den Einsatz eines 3,5-Tonners.

Zum Schluss noch ein paar Worte zur Innenausstattung: wie heute üblich, ist vor allem bei den höher ausgestatteten Versionen eine PKW ähnliche Bestückung üblich, von der vollen Konnektivität etwa mit Apple Car Play oder Android Auto über diverse Anschlüsse wie etwa USB bis hin zur Sonderausstattung mit einem Wechselrichter an den auch 220 Volt Geräte angeschlossen werden können.

Fazit

Ford hat es geschafft, mit dem Transit Trial Custom aus einem eher schnöden Nutzfahrzeug einen Lademeister zu machen, der etwas Licht in den meist harten Arbeits- Alltag bringt. Robuste Optik und etwas mehr Bodenfreiheit ergibt zusammen mit dem Sperrdifferential ein Arbeitsgerät, das viel Stauraum bietet und auch im unbefestigten Geläuf eine gute Figur macht. Mit etwas über 31.000 Euro netto ist der Basispreis ein faires Angebot.