Diesel · 5 km um 1010 1 leodiskonttankstelle GmbH 1070 Wien · 2,2 km Diesel 2,195 € Super 95 1,939 € 2 NNB BRUNNENTANKSTELLE 1160 WIEN · 2,8 km Diesel 2,195 € Super 95 1,998 € 3 Torrefina Gmbh. 1070 Wien · 2,1 km Diesel 2,197 € Super 95 1,927 € 4 Turmöl 1080 Wien · 2,3 km Diesel 2,197 € Super 95 1,927 € 5 Maroltinger Tankstelle 1160 Wien · 4,9 km Diesel 2,199 € Super 95 1,919 € 6 AVANTI - Wien Simmeringer Hauptstraße 5 1110 Wien · 3,7 km Diesel 2,201 € Super 95 1,899 € 7 AVANTI - Wien Eichenstraße 3a 1120 Wien · 3,9 km Diesel 2,209 € Super 95 1,909 € 8 Turmöl Quick 1120 Wien · 4,0 km Diesel 2,209 € Super 95 1,909 € 9 Turmöl 1040 Wien · 1,5 km Diesel 2,214 € Super 95 1,914 € 10 Turmöl 1050 Wien · 3,0 km Diesel 2,214 € Super 95 1,914 € Super 95 · 5 km um 1010 1 AVANTI - Wien Simmeringer Hauptstraße 5 1110 Wien · 3,7 km Super 95 1,899 € Diesel 2,201 € 2 AVANTI - Wien Eichenstraße 3a 1120 Wien · 3,9 km Super 95 1,909 € Diesel 2,209 € 3 Turmöl Quick 1120 Wien · 4,0 km Super 95 1,909 € Diesel 2,209 € 4 Turmöl 1040 Wien · 1,5 km Super 95 1,914 € Diesel 2,214 € 5 Turmöl 1050 Wien · 3,0 km Super 95 1,914 € Diesel 2,214 € 6 JVG JOHANNA - GARAGE GmbH 1050 Wien · 3,2 km Super 95 1,914 € Diesel 2,214 € 7 boesch energy, turmöl 1120 Wien · 3,8 km Super 95 1,914 € Diesel 2,214 € 8 eni24 1150 Wien · 4,1 km Super 95 1,914 € Diesel 2,214 € 9 Shell Austria 1150 WIEN · 4,2 km Super 95 1,914 € Diesel 2,229 € 10 Turmöl Quick 1100 Wien · 4,3 km Super 95 1,914 € Diesel 2,214 €

Opel · Astra · Diesel

Opel Astra Sports Tourer GS 1.5 CDTI 130 EAT8- Eleganter Lademeister

von · · 5 Min. Lesezeit · Technische Daten ↓

Opel Astra Sports Tourer GS 1.5 CDTI 130 EAT8- Eleganter Lademeister
  • Leistung131 PS96 kW
  • 0–100 km/h11,0 s
  • Spitze208 km/h
  • Verbrauch4,6 l/100 km
  • CO₂129 g/km
  • Preis Österreich38.779

70 Jahre ist es her, dass Opel mit dem Olympia Rekord Caravan den ersten Kombi auf den Markt brachte. Aus dem „Caravan“ (Car and Van) wurde der „Sports Tourer“, aus dem ehemaligen Handwerkerfahrzeug ein elegantes Auto für alle Fälle.

Opel hat es dabei geschafft, den Astra aus dem Stellantis- Konzern, zu dem es seit geraumer Zeit gehört, zumindest optisch hervorzuheben. Das Vizor Gesicht, die nun für die Marke typische Front, passt ausgezeichnet zum Auto, der Kombi wirkt gegenüber der Limousine mit der langgestreckten, nach hinten abfallenden Dachlinie noch eine Spur eleganter.

Im Innenraum dominiert ein Cockpit mit 10“-Digitaltacho und ebensolchem Touch-Screen. Beim Tacho hat man sich auf das Nötigste konzentriert, zusätzlich liefert ein Head-up-Display die wichtigsten Informationen. Der Touchscreen kann mit einer einfachen Bedienung und schönen Darstellung aufwarten, zudem gibt es noch Schnellwahlknöpfe und getrennte Tasten für die Klimatisierung. Alles wirkt unaufdringlich und vor allem zweckmäßig und ist in der Bedienung schnell zu durchschauen. Rundherum hält sich die Plastikwüste in Grenzen, alles wirkt eigentlich recht wertig und wohnlich. Das Gestühl, bei unserem Tester mit dem deutschen AGR Siegel für gesunden Rücken versehen, setzt Maßstäbe hinsichtlich Bequemlichkeit, und Seitenhalt in der Klasse, auch hinten ist man hier gut versorgt. Unser Testauto war auch noch zusätzlich mit Lenkrad- und Windschutzscheibenheizung ausgestattet, im Winter und vor allem an den eher kalten Tagen unseres Testzeitraums ein empfehlenswertes Extra.

Trotz der eher sportlichen Karosseriegestaltung bietet der neue Astra Sports Tourer reichlich Platz für das Gepäck, obwohl er mit einer Länge von 4,65 Metern kürzer als sein Vorgänger ist. Das Ladevolumen liegt bei 598 Litern und kann durch Umklappen der Rücksitzbank noch auf bis zu 1.635 Liter vergrößert werden. Praktische Haken, Verzurrösen sowie seitliche Trennnetze erleichtern zudem das Beladen und die sichere Unterbringung von diversem Kleinkram. Motorisch ist der Astra (und damit auch der Kombi) als Plug In und nun auch als reiner Elektriker zu haben. Daneben gibt es auch noch ein Dieselaggregat mit einem 1,5 Liter Vierzylinder. Bei Opel hält man wohl bewusst am Selbstzünder fest, da es dafür immer (noch) eine genügend große Käuferschicht zu geben scheint. Sie bevorzugen nach wie vor einen mit jahrzehntelanger Erfahrung, schätzen die große Reichweite und auch die Zuverlässigkeit. Dies ist einer der Gründe, warum wir uns diesmal auch mit dem Diesel beschäftigt haben. Er liefert solide 130 PS (96 kW) und ein maximales Drehmoment von 300 Nm bei 1.750 U/min. Damit kann er natürlich nicht mit einem E-Antrieb, der sein maximales Drehmoment schon quasi aus dem Stand abliefert, mithalten, ist aber deutlich agiler, als es die reinen Papierwerte vermuten lassen. Schon von „unten“ heraus ist der Motor recht rege, die Fahrleistungen verleiten zwar nicht zu sportlichen Einlagen, sind aber durchaus respektabel. Gefühlt sprintet man deutlich schneller aus dem Stand auf Tempo 100 km/h, als es das Werk mit 11 Sekunden angibt, die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 208 km/h wird wohl länger auf sich warten lassen ist aber ohnehin auf unseren streng reglementierten und vor allem auch kontrollierten Straßen illusorisch.

Die sanft schaltende 8-Gang-Automatik ist dabei perfekt abgestimmt, wer meint, die Schaltvorgänge selbst vornehmen zu müssen, kann via Schaltwippen am Lenkrad selbst eine Sortierung der Gänge vornehmen. Eher ein Spiel denn nützliche Zutat, der Wunsch nach Selbstschalten keimt selten auf. Fahrwerk und Federung sind dabei eher auf der komfortablen Seite, Bodenunebenheiten und auch harte Schwellen werden recht gut weggefiltert. Etwas störend ist das doch vernehmbare „Nageln“ des Diesels im Innenraum, doch es hält sich in akzeptablen Grenzen. Eine vor allem von sparsamen Kunden geschätzte Eigenschaft des Dieselantriebs ist seine fast schon sprichwörtliche Sparsamkeit. Opel gibt für den Astra 4,9 bis 5,1 Liter Verbrauch auf 100 Kilometern an, wir sind bei eher sportlicher Fahrweise mit vielen Autobahnkilometern und zuweilen schwererer Beladung im Schnitt auf 5,5 Liter gekommen, ein durchaus respektabler Wert. Somit ist bei einem Fassungsvermögen des Tanks von 52 Litern eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern durchaus realistisch, heute in Zeiten, wo man auch bei Verbrennern aus Gewichts- und Spargründen die Tanks sukzessive und gnadenlos verkleinert, eine echte Wohltat.

Nicht gespart hat man bei der Ausstattung. Bereits in der Basisvariante ist der Astra gut bestückt, der „GS“ kann vor allem mit einigen Komfort-Details wie die schon erwähnten Gesundheitssitze, Ambientenbeleuchtung und vielem mehr aufwarten. Für viel Sicherheit an Bord sorgt das Intelli-Drive 1.0-Assistenzsystem. Darin enthalten sind ein Frontkollisionswarner, ein Verkehrsschild-Assistent, eine Müdigkeitserkennung, ein aktiver Spurhalte-Assistent, ein Querverkehrswarner, ein Toter-Winkel-Warner und ein adaptiver Tempomat mit Stoppfunktion. Etwas mühsam ist das Tasten nach den USB-Anschlüssen, die nur mit zarten Fingern gut erreichbar sind.

Preislich liegt der Sports Tourer in der von und getesteten GS Variante (als „Ultimate“ ist der Diesel nicht erhältlich) bei 38.790 Euro mit diversen Zusatzpaketen wie den AGR Sitzen, und einem Fahrassistenzpaket ist man bei exakt 42.720 Euro angelangt. Ein faires Angebot, wie wir meinen…

Fazit

Wer einen eleganten Kombi mit ohne Allüren sucht, der ist mit dem neuen Astra Sports Tourer gut beraten. Der Dieselmotor ist bewährt und besticht durch geringen Verbrauch und in Verbindung mit dem relativ großen Tank großen Reichweite.

Weitere Infos zu Opel unter www.opel.at