- Leistung92 PS68 kW
- 0–100 km/h12,8 s
- Spitze183 km/h
- Verbrauch3,6 l/100 km
- CO₂95 g/km
- Preis Österreich19.500 €
Der 308 wird auch in Zukunft so heißen, auch wenn Die Franzosen ein komplett neues Auto präsentierten. Außen setzt man allerdings auf Wiedererkennung. Der Grill ist etwas kleiner geworden, die Scheinwerfer leuchten ab der Ausstattungslinie Allure komplett mit LED Technologie und es gibt wieder etwas Chrom. Auch von hinten wirkt er bekannt, wenn auch etwas aufgefrischt. Die Neuheiten sind eher innerer Natur. So wurde der 308 nun um ganze 140 Kilogramm leichter, er ist etwas kürzer als der Vorgänger bietet ab er trotzdem mehr nutzbaren Innenraum. Gelingen konnte dies, weil die Techniker den Radstand etwas erweiterten. Komplett neu ist auch der Innenraum. Wie beim 2008 rückten die Instrumente nun über das Lenkrad, damit hat man sie immer gut im Blickfeld. Etwas verspielt ist der gegenläufige Zeiger des Drehzahlmessers, daran wird man sich gewöhnen müssen. Gewöhnungsbedürftig ist auch die fast nackte Mittelkonsole. Nur fünf Schalter, ein Drehknopf und ein CD- Schlitz verlieren sich in der eleganten Kunststofflandschaft, der Rest wird über einen 9,4 Zoll Touch Screen bedient. Dass man darüber auch Heizung und Klimaanlage regelt, mag etwas zu viel des Guten zu sein, aber in Zeiten des allgegenwärtigen Smartphones ist dies offensichtlich eine natürliche Entwicklung.
Motorisch sind drei Benziner und drei Dieselvarianten zu haben, der kleinste Benziner ist ein Dreizylinder mit 1,2 Liter und 82 PS. Oben hört man bei 155 PS aus 1,6 Liter auf. Bei den Dieselmotoren gibt es neben einem 115 und 155 PS starken Turbo einen 92 PS starken Sauger, allesamt mit 1,6 Liter. Dieser Motor ist eine große Überraschung. Während sich die Turbomotoren jeweils eine kleine Pause beim Schalten gönnen, zieht das Saug- Triebwerk schon ab Standgas derart kräftig, dass man wesentlich mehr Leistung unter der Haube vermutet. Der Dreizylinder Benziner hingegen verlangt nach Drehzahl und einer fleißigen Schalthand, will er flott bewegt werden. Die anderen Triebwerke benehmen sich, wie man es von einem Peugeot erwartet- unauffällig und durchaus dem Fahrzeug angemessen. Weitere Motoren wie etwa ein Dreizylinder Turbo Benziner, ein Blue Motion Diesel mit 120 PS und hervorragenden Abgas- und Verbrauchswerten, aber auch ein 200 PS Vierzylinder Benziner für eine GTI Version folgen im Frühjahr.
Neben den Motoren kann auch das Fahrwerk überzeugen. Wie von Franzosen gewohnt, ist es weher komfortabel abgestimmt, verträgt aber auch eine sportliche Fahrweise ohne allzu große Karosserieneigungen oder ähnlichen Unbill. Die Konkurrenz kann sich diese Eigenschaften oft nur mit Beinhärte erkaufen. Ausgezeichnet ist auch das Geräuschniveau im Inneren des Autos. Die Motoren, egal ob Diesel oder Benzin, sind kaum zu hören, auch Windgeräusche gibt es kaum. Dies ist fast schon Oberklasse, hier hat man offensichtlich viel Entwicklungsarbeit investiert. Auch bei der Ausstattung hat man sich viele Gedanken gemacht. Schon die Basisausstattung um 16.900 Euro ( 1,2 Liter VTi 82) beinhaltet Klimaanlage, Bluetooth, Fensterheber vorne, Zentralverriegelung, CD Radio usw., wer 1.700 Euro investiert, bekommt Klimaautomatik, Touchscreen, Parksensoren und einiges mehr dazu. Je nach Ausstattung gibt es auch einen radargestützter Bremsassistent. Er warnt den Fahrer, wenn er etwa zu knapp auffährt und bremst in letzter Konsequenz auch selbsttätig um eine Kollision zu vermeiden. Erhältlich ist auch ein adaptiver Tempomat.











