Skoda hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich, in fast allen Klassen ist man vorn dabei. Und man will es auch bleiben, die Zeichen dafür stehen gut.
Als Rahmen für die Konferenz wählten an einen „Green Dealer“, genauer gesagt die Firma Berger in Baden bei Wien. Dieses Autohaus ist einer der ersten Betriebe in Österreich, bei dem bei der Neugestaltung auf ein wohnliches Gefühl für die Kunden und vor allem Nachhaltigkeit gesetzt wird. Der Betrieb versorgt sich mittels Photovoltaikanlage selbst mit Strom, und auch die gewählten Materialien für die Gestaltung des Schauraums sollen die grüne-Linie des Betriebs zeigen.
Skoda blickt gleichzeitig auf sein erfolgreichstes Jahr in Österreich zurück, erstmals konnte man über 30.000 Neuzulassungen verbuchen, das entspricht einem Marktanteil von 10,6 %. Der Skoda Octavia ist dabei die absolute Nummer 1.
Und es gibt ein Jubiläum zu feiern. Nach dem allerersten Octavia, der von 1959 bis 1961 produziert wurde und auch Erfolge verzeichnen konnte, lief im Jahr 1996 hat die erste Generation des „neuen“ Modells vom Stapel. Seit 2019 ist der Octavia in der mittlerweile 4. Generation erhältlich, insgesamt sind mehr als 7,6 Millionen Fahrzeuge produziert worden. Davon sind über 208.000 in Österreich gelandet, von denen noch rund 130.000 auch im Einsatz sind, davon 95% als Kombi. Dies zeigt sicher auch die Qualität der Fahrzeuge. Eine Kombination aus fairem Preis, den berühmten „Simply Clever“ -Lösungen und viel Platz sorgt zudem für eine große Fangemeinde. Aber auch die vielen möglichen Antriebe sprechen für den Octavia, der als mittlerweile eines der wenigen Autos dieser Klasse auch noch mit Dieselmotor erhältlich ist.
Für Fans, die einen sportlichen Charakter des Fahrzeugs bevorzugen, steht seit der ersten Generation auch eine RS-Variante zur Wahl, die in der aktuellen Generation schon über eine Leistung von 265 PS (195 kW) verfügt. Auch im Sport konnte der Octavia punkten, wie der Octavia WRC 1999 zeigte. Und man deutete an, dass es vielleicht noch eine weitere Version des Octavia geben wird, sollte die hohe Politik mitspielen. Das derzeitige Verbrenner-Verbot steht auf wackeligen Beinen, man wird sehen, was die Zukunft noch für uns bereithält.
Dank eines sehr guten Starts ins heurige Jahr, bei dem Skoda schon im Jänner erstmals den ersten Platz bei den Elektroautozulassungen erzielt hat, blickt man auch voller Zuversicht in die Zukunft. Man verdoppelt das E-Portfolio, so kommen kommen zwei weitere E-Modelle, die für eine weitere Steigerung der Elektrozulassungen sorgen sollen. Allen voran der Skoda Epiq, der die elektrische Alternative zum Kamiq ist, wird hier im Fokus stehen. Premiere feiert der Epiq im Mai, er wird in drei Leistungsstufen von 85 bis 155 kW erhältlich sein, und man kann aus zwei Batteriegrößen wählen. Die größere Batterie soll bis zu 430 Kilometer Reichweite bieten. Mit einem Kofferraumvolumen von 475 Litern soll der kompakte Elektro-Skoda auch sehr viel Platz bieten, er ist der erste Skoda, der auf der MEB+ Plattform basiert.
Für jene Kunden, die rein elektrisch unterwegs sein möchten und mehr Platz benötigen, wird der neue Peaq mit drei Sitzreihen noch Ende diesen Jahres auf den Markt kommen.
Noch weiter in die Zukunft will man man mit dem Skoda Vision O blicken, der zur Pressekonferenz erstmals auch den Weg nach Österreich gefunden hat.
Das Concept Car zeigt erstmals die zukünftige Skoda-Designlinie und soll mit minimalistischem Design und neuem Cockpit ein neues Fahrerlebnis bieten. Der Kombi ist knapp 5 Meter lang, wirkt aber wegen seiner sehr niedrigen Dachlinie länger und kann kann mit bis zu 650 Litern Kofferraumvolumen aufwarten. Der Antrieb erfolgt selbstverständlich elektrisch, mit der Auslegung will man zeigen, dass man auch zukünftig den Kombi Kunden ernst nimmt. Mit dem Modell möchte Skoda auch die Nachhaltigkeit priorisieren, die Vision O folgt den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und minimiert Umweltbelastungen durch die Verwendung erneuerbarer Materialien und recycelter Komponenten. Bis die Vision O oder ein darauf basierendes Modell auf der Straße zu sehen sein wird, dauert es aber sicher noch etwas länger, Ziel ist etwa 2030.


