- Leistung94 PS69 kW
- 0–100 km/h12,3 s
- Spitze165 km/h
- Verbrauch5,0 l/100 km
- CO₂116 g/km
- Preis Österreich11.990 €
In fast 35 Jahren wurden 5,4 Millionen Swifts verkauft, der Kompakte ist damit einer der Stützpfeiler von Suzuki. Dementsprechend hat man sich auch beim neuen Modell angestrengt, um die Erfolgsgeschichte weiter schreiben zu können. Der aktuelle Swift basiert auf einer komplett neuen Plattform, die ähnlich der des (ebenfalls neuen) Ignis auf Leichtbau setzt. Durch die Verwendung von hochfesten Stählen konnte nicht nur die Steifigkeit verbessert, sondern auch das Gewicht drastisch gesenkt werden. 120 Kilogramm bringt der Neue weniger auf die Waage, das Startgewicht beträgt nunmehr 840 Kilogramm. Ein wahrhaft bemerkenswerter Fortschritt, wenn man bedenkt, dass es sich hier um einen Kleinwagen handelt. Andere Marken rühmen sich ebenfalls ähnlicher Einsparungswerte, nur dass sich das Grundgewicht um die zwei Tonnen bewegt. Optisch wirkt der neue Swift nun wesentlich erwachsener, er wurde um 10 mm kürzer aber niedriger und breiter. Die Überhänge sind geschrumpft, dafür ist der Radstand gewachsen. Das bedeutet mehr Platz für die Insassen, vor allem vorne sind Passagier und Fahrer nun besser untergebracht. Gewachsen ist auch der Kofferraum um immerhin 54 auf 265 Liter, ein beachtlicher Wert für die Klasse.
Das Interieur ist natürlich eher einfach gestaltet, trotzdem hat man es in Hamamatsu verstanden, es wertig wirken zu lassen. Motorisch setzt man auf einen 1,2 Liter Vierzylinder mit 90 PS und einen 1,0 Dreizylinder mit Turboaufladung und 111 PS. Auf Wunsch werden beide Motoren mit einem softhybrid unterstützt, das bedeutet ein sogenannter Dynostarter verhilft dem Benziner aus dem Drehzahlkeller zu mehr Agilität. Diesel ist übrigens kein Thema mehr, die Zeit scheint zumindest in der Kompaktklasse abgelaufen zu sein. Mit dem uns gefahrenen „kleinen“ Benziner ist man auch dank des niedrigen Gewichtes sehr aktiv unterwegs, ein straffes, aber nicht zu hartes Fahrwerk und eine präzise Lenkung tragen zu einem sehr positiven Gesamteindruck bei. Der Dreizylinder ist zudem recht leise, nur im oberen Drehzahlbereich wirkt er etwas knurrig. Das serienmäßige Fünf- Gang Getriebe könnte eine sechste Stufe vertragen, eine CVT Automatik gibt es nur für den 1,2 Liter Motor. Eine Wandlerautomatik wird auch für das Einliter Aggregat folgen, es wird wohl die bessere Wahl sein. Allrad, in dieser Klasse ohnehin ein Novum, gibt es nur für den schwächeren Vierzylinder. Ebenfalls ein Novum sind die zumindest in der Topausstattung erhältlichen Assistenzsysteme wie Notbrems-Assistent, Spurhaltewarner, adaptiver Tempomat und Fernlicht-Assistent. Gebaut wird der neue Swift übrigens in Japan, da das Werk in Ungarn mit anderen Modellen ausgelastet ist. Gut für die weltweit anerkannte gute Qualität der Asiaten, schlecht für dem Importeur, der zähneknirschend Einbußen von ca. 10% der Marge für den Zoll außerhalb der EU hinnehmen muss. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum die Preise noch nicht feststehen, aber bei etwa 13.000 Euro wird es beginnen. Am Schluss noch eine gute Nachricht für die Fans sportlicher Fahrweise: im Herbst wird eine GT Version mit etwa 140 PS nachgeschoben…..
Neu Suzuki Swift
Markteinführung: Mai 2017
Preis: etwa ab 13.000 Euro
Motoren:
1,0 Liter Dreizylinder Benziner mit 111 PS, 1,2 Liter Vierzylinder mit 90 PS beide Motoren optional mit Softhybrid. Allrad und CVT Automatik derzeit nur für den Vierzylinder erhältlich
Ausstattung:
Notbrems-Assistent, Spurhaltewarner, adaptiver Tempomat und Fernlicht-Assistent usw








