Beschleunigung 0–100 km/h

Sprintzeit aus Leistung, Gewicht, Antriebsart und Getriebe schätzen – plus 0–50, 0–200 und Viertelmeile.

PS
kg
Nm
0–100 km/h (Schätzung) 8,4 s 9,7 kg/PS
0–50 km/h 3,2 s
0–200 km/h 31,7 s
Viertelmeile (402 m) 17,9 s grobe Näherung
Mittlere Beschleunigung 3,31 m/s² 0,34 g
Höchstgeschwindigkeit (grob) 220 km/h ohne Abregelung, Ø-Aerodynamik

Die Formel ist an Werksangaben von Serienautos kalibriert und trifft typischerweise auf ±0,7 s. Unterhalb von etwa 6 s wird bei Frontantrieb die Traktion zur Grenze, bei Heckantrieb unter 4 s, Allradler und Elektroautos mit Launch Control kommen tiefer. Ein Sportwagen-Vergleich: 510 PS und 1.730 kg ergeben rechnerisch 3,6 s – der BMW M3 Competition braucht 3,9 s.

0–100 km/h nach Leistung bei 1.450 kg
0510152080100130150200250300400500650PSs
Leistungkg/PS0–100 km/h
80 PS18,115,3
100 PS14,512,4
130 PS11,29,6
150 PS9,78,4
200 PS7,36,4
250 PS5,85,8
300 PS4,85,8
400 PS3,65,8
500 PS2,95,8
650 PS2,25,8

So wird gerechnet

Physikalisch exakt lässt sich der Sprint nur mit Getriebeübersetzungen, Drehmomentkurve, Schaltzeiten und Reifenhaftung berechnen. Für eine Schätzung reicht das Leistungsgewicht: t0–100 ≈ 0,95 · (kg/PS)0,96 · f, wobei f den Antrieb (Allrad beschleunigt aus dem Stand besser) und das Getriebe (Doppelkupplung, Elektro ohne Schaltpausen) berücksichtigt. Nach unten begrenzt die Traktion – deshalb sind Frontantriebs-Autos selten schneller als 6 Sekunden.

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