- Leistung200 PS147 kW
- 0–100 km/h9,6 s
- Spitze200 km/h
- Verbrauch6,7 l/100 km
- CO₂177 g/km
- Preis Österreich53.490 €
Kia verkaufte alleine im vorigen Jahr drei Millionen Autos, der komplette Konzern mit Hyundai sogar deren acht. Der Sorento, der nun in der dritten Generation zu uns kommt, ist allerdings nicht unbedingt ein Massenprodukt, etwa 250 Fahrzeuge werden im Jahr abgesetzt. Das wird wohl auch beim neuen Modell so bleiben, aber man ist optimistisch. So optimistisch, dass man als direkten Konkurrenten etwa einen BMW X3 oder einen Audi Q 5 sieht. Die Voraussetzungen sind dabei gar nicht so schlecht, denn man hat eine weitreichende Qualitätsoffensive gestartet. In der Topversion gibt es genähte Überzüge für das Armaturenbrett, man sitzt vorne wie hinten ausgezeichnet und auf Wunsch ist auch eine dritte Reihe erhältlich. Kein Wunder, ist doch der neue Sorento nicht nur länger, sondern auch breiter geworden.
Übrigens wurde er auch etwas niedriger, das soll die sportliche Erscheinung betonen. Als Motorisierung wird es in Österreich nur den 2,2 Liter Diesel geben, der 200 PS leistet, der Benziner mit 180 PS wird hierzulande nicht angeboten, er wäre wohl ein Nischenprodukt. Auch die Zweirad- Version wird es nicht geben, im Gebirgsland Österreich wird nur der Allrad-Antrieb bei den Händlern stehen. Der kommt übrigens von Magna aus der Steiermark und soll dank intelligenter Steuerung quasi vorausdenken. Im Fahrbetrieb merkt man davon nicht viel, der Sorento ist extrem komfortabel, um nicht zu sagen weich ausgelegt und dank einer neuen verbesserten Dämmung zum Innenraum auch sehr leise. Schade, denn die Vorzüge der durch den Einsatz hochfester Stähle wesentlich steifere Karosserie des immerhin 1,8 Tonnen wiegenden Fahrzeugs kommen so nicht bis zum Fahrer durch. Auch die Automatik ist nicht die schnellste, passt aber gut zum komfortablen Gefühl.
Natürlich werden auch einige Assistenzsysteme angeboten, wie etwa ein Toter winke- Warner, der auch beim Rückwärtsausparken vor dem Querverkehr warnt. Preislich liegt der große Kia wesentlich unter der deutschen Konkurrenz, ab etwa 41.000 Euro ist man dabei, die laut Importeur meistgefragte Topversion „Platin“ kommt auf etwas über 53 Tausender. Die dritte Sitzreihe ist eine der wenigen Punkte auf der Aufpreisliste, sie schlägt mit exakt 1.000 Euro zu Buche, wird aber hierzulande wenig bis gar nicht geordert.











