- Leistung140 PS103 kW
- 0–100 km/h8,4 s
- Spitze227 km/h
- Verbrauch3,8 l/100 km
- CO₂99 g/km
- Preis Österreich37.000 €
Wenn Jaguar den XE als „neu“ bezeichnet, so ist das keine leere Phrase für ein umfassendes Facelift, sondern Programm. Die Briten haben bei der Konstruktion dieses Autos regelrecht auf dem berühmten weißen Blatt Papier begonnen. Fahrwerk, Karosserie, Motoren und sogar das Werk, in dem der XE gefertigt wird, sind nagelneu. Kein Wunder, hat man doch mit dem XE viel vor. Das deutsche Triumvirat von BMW, Audi und Mercedes, alle in der kleinen Mittelklasse sehr erfolgreich, sind im Visier von Jaguar. Und das Ergebnis kann sich sehen und vor allem auch fahren lassen. Unter einer dezenten, aber eher unaufgeregten Optik verbergen sich etliche technische Schmankerl. So ist etwa die Karosserie weitgehend aus Aluminium gefertigt, auch das Fahrwerk besteht zu einem guten Teil daraus. Damit konnte das Gewicht bei verträglichen 1.500 Kilogramm gehalten werden, trotz voller Ausstattung.
Im Innenraum dominieren ganz nach der Art des Hauses Leder und etwas Holz, dazu natürlich ein (eher kleiner) acht Zoll Bildschirm und bei der achtgang Automatik der berühmte Drehknopf anstelle eines Hebels. Den gibt es nur beim manuellen Sechsganggetriebe, das nur in Verbindung mit den beiden Dieselmotoren zu haben ist. Das Platzangebot ist vorne reichlich, hinten eher weniger. Auch die Kopffreiheit ist für die Hinterbänkler beschränkt, der Kofferraum mit 340 Litern nicht gerade groß. Das ist aber auch so gewollt, denn man wollte keine Familienkutsche sondern den sportlichsten der Klasse bauen. Das ist auch durchaus gelungen, schon der kleinste Diesel mit 163 PS liefert eine gute Performance ab. Lenkung, Fahrwerk und die Dämpfung zum Innenraum sind ausgezeichnet, wie man sie von einer Premiummarke erwartet.
Auf den leeren Straßen im baskischen Hinterland, aber auch auf der neuen Rennstrecke von Navarra zeigt der Brite kaum Schwächen. Die Federung wirkt bei sportlicher Fahrweise fast ein wenig weich, das für die Basismodelle aufpreispflichtige Sportfahrwerk beziehungsweise das adaptive Fahrwerk sind zu empfehlen. Sie ist beim Topmodell dem mit einem 3 Liter V6 und 340 PS ausgestatteten „S“ serienmäßig an Bord. Sonst gibt es kaum etwas zu meckern, außer dass man sich die Sache mit der ellenlangen Aufpreisliste wohl von der deutschen Konkurrenz abgeschaut hat. Dabei gibt es neben dem „S“ noch vier weitere Ausstattungslinien, von „Pure“ über „Prestige“, „R-Sport“ und „Portfolio“. Schon das Basismodell ist recht gut ausgestattet, etwa mit zwei Zonen Klimaanlage, Bremsassistent, Spurhalte und Auffahr-Assistenten und vielen mehr. Darüber hinaus gibt es noch jede Menge an Individualisierungsmöglichkeiten.
Preislich beginnt die Welt des XE bei 37.000 Euro, das Topmodell kostet mit 63 Tausendern nicht ganz das Doppelte. Markteinführung ist der Juni 2015. Die Markteinführung beginnt im Juni 2015. Alle Motorisierungen besitzen Heckantrieb und Achtgangautomatik. Die beiden Dieselvarianten werden wahlweise mit manuellem Sechsganggetriebe geliefert.
Motoren:
Vierzylinder Diesel, 2,0 Liter 163 PS 380 Nm bei 1.750- 2.000 U/min, Vierzylinder Diesel, 2,0 Liter 180 PS, 430 Nm bei 1.750- 2.000 U/min, Vierzylinder Turbo- Benziner 2,0 Liter 200 PS 280 Nm bei 1.750 – 4.000 U/min, Vierzylinder Turbo Benziner, 2,0 Liter, 240 PS 340 Nm bei 1.750- 4.000 U/min, V6 Benziner mit Kompressor, 3 Liter, 340 PS, 450 Nm bei 4.500 U/Min
Ausstattung:
Fünf Ausstattungslinien, die Basisversion Pure bereits mit zwei Zonen Klimaautomatik, Berganfahrhilfe Start-Stopp System, Bremsassistent, Spurhalte- und Auffahrassistent usw. Multimediapaket, Tempomat 7 Airbags, Fußgängerschutzsystem mit automatsch gesteuerter energieabsobierender Motorhaube Isofix Kindersicherung, Schleudertrauma Reduktionssystem in den Vordersitzen






