- Leistung150 PS110 kW
- 0–100 km/h9,7 s
- Spitze200 km/h
- Verbrauch5,6 l/100 km
- CO₂145 g/km
- Preis Österreich39.990 €
Wie schon mehrfach erwähnt halten wir den Subaru Outback und Legacy für eines der besten Autos im Schnee. Dies liegt zum einem an dem permanenten Allradantrieb und zum anderen an dem geringen Gewicht des Allrounders.
In den USA gelten zusätzliche Anforderungen. Vor allem die extrem langen Autobahnen auf denen je nach Bundesstaat zwischen 55 und 70 Meilen pro Stunde (also zwischen 90 km/h und 115 km/h) fahren darf. Auf der 500 Meilen (800 km) langen Strecke gab es an dem Fahrverhalten des Fahrzeugs – bis auf eine Kleinigkeit - nichts auszusetzen. Der Wagen lag sehr sicher auf der Straße, allerdings kam es bei geringen Geschwindigkeiten immer wieder zu sehr ruckartiger Beschleunigung. Während der gesamten Testfahrt war es uns nicht möglich die Ursache für dieses Verhalten zu finden.
{mosmap kml='https://www.google.com/maps/d/kml?mid=zKiCQYupE9Bk.k0lhlOQTdu7U'|align='center'}
Da die Amerikaner an der Ostküste dazu neigen die Autobahnen links und rechts mit Bäumen zu bepflanzen war die Fahrt relativ eintönig. Das erste was man sucht ist der Tempomat. Hier gab es dann auch schon die erste Überraschung. Wenn der Tempomat beispielsweise auf 30 mph eingestellt ist und man gerade 50 mph fährt, dann übernimmt der Wagen nicht die aktuelle Geschwindigkeit sondern bremst sofort auf 30 mph ab. Da man den eingestellten Wert nicht kennt muss man teilweise bis zu einer Minute den Beschleunigungssschalter traktieren bis der Wagen die gewünschte Geschwindigkeit hält – extrem lästig.
Als nächstes stellt man sich die Frage was der Wagen für die Strecke eigentlich verbraucht. Lässig spielt man die ersten Minuten mit den Schaltern, dann beginnt man die Bedienungsanleitung zu studieren. Nach zwei Stunden gibt man entnervt auf. In Summe konnten wir dieses Problem nicht lösen.
Auch das eingebaute Navi war kein Anlass für Freudenschreie. Das Vergleichsgerät (ein TomTom) hatte die eingegebene Strecke in ca. 10 Sekunden berechnet. Das System des Subaru brauchte dafür über 30 Sekunden und viel vor allem durch ein Höchstmaß an Benutzerunfreundlichkeit auf. Das ist bei einem Auto wie dem Subaru wirklich bedauerlich.
Die Liste der Benutzerunfreundlichkeiten setzt sich leider beim Schiebedach fort. Vom gekippten Zustand lässt es sich nicht automatisch öffnen. Dasselbe gilt für die Seitenspiegel. Diese ohne Bedienungsanleitung zu verstellen erfordert schon einiges an Kreativität.
Auf der 800 km langen Strecke hatten wir einen Durchschnittsverbrauch von 6,5 Litern. Wenn man bedenkt, dass man auf dem Highway zwischen 55 und 65 mph fährt (abhängig vom Bundesstaat) – das sind umgerechnet zwischen 90 und 105 km/h - dann ist der Verbrauch von 6,5 Litern Benzin doch relativ hoch. In der Stadt schnellt der Verbrauch inkl Klimaanlage auf 10-12 Liter.
Fazit
Der Subaru hat zweifellos seine Qualitäten. Leider wurden leicht zu behebende Probleme von Subaru in Kauf genommen wodurch das eigentlich gute Fahrerlebnis erheblich getrübt wird. Bei einem amerikanischen Verkaufspreis von knapp 25.000 Dollar für die Basisvariante ist dies noch zu verschmerzen, bei europäischen Preisen von 35.000 – 40.000 Euro eher nicht.





























