- Leistung214 PS157 kW
- 0–100 km/h8,0 s
- Spitze200 km/h
- Verbrauch7,3 l/100 km
- CO₂172 g/km
- Preis Österreich30.198 €
Als Juke Nismo RS ist der Nachfolger der „S“ Variante. Der 1,6 Liter Motor ist nun mit 218 PS um 18 Pferde stärker geworden, doch auch das Fahrwerk wurde verbessert sowie die Karosserie an den neuralgischen Stellen verstärkt. Damit konnte das Fahrwerk wesentlich besser abgestimmt werden. Eine notwendige Maßnahme, denn der Vorgänger glänzte nicht unbedingt in Sachen Straßenlage. Der Neue hingegen eine präzise Lenkung, einer harten, aber nicht zu harten Abstimmung der Federung und Dämpfung. Neu ist auch ein mechanisches Sperrdifferential das auch Grip beim flotten Hinausbeschleunigen aus schnellen Kurven ermöglichen soll. Ganz gelingt ihm das nicht immer, vor allem wenn die Fahrbahn nass ist. Hier ist dann Gefühl am Gaspedal und am Lenkrad notwendig, um sicher auf der Straße zu bleiben.
Ebenfalls neu sind die Bremsen mit großen 320 mm Scheiben vorne (vorher 296 mm), die wirklich brachial zupacken. Neu ist auch der Sound, aus dem großen Endrohr röhrt der RS wie ein brunftiger Hirsch. Neben dem knackigen Sechsgang- Getriebe wird auch eine achtgang- Automatik angeboten. Optisch wird die Sportlichkeit von neuen Front- und Heckschürze, rot lackierten Bremssätteln und diversen RS Logos betont. Auch innen dominiert Sportlichkeit mit diversen Applikationen im Carbon Look, Lederlenkrad und Wildledersitzen. Sehr zu empfehlen sind die optionalen Recaro Sportsitze, wie sie in unserem Testfahrzeug verbaut waren. Sie bieten ausgezeichneten Seitenhalt und passen gut zum Auto. Leider ist das Lenkrad noch immer nicht horizontal verstellbar, auch haben große Zeitgenossen nicht unbedingt viel Platz. Mit 30.198 Euro (2WD) ist der Juke Nismo RS zwar nicht gerade günstig, bietet aber sehr viel Fahrspaß zumindest für erfahrene Piloten.


