Diesel · 5 km um 1010 1 JET TANKSTELLE 1100 WIEN · 4,8 km Diesel 2,073 € Super 95 1,669 € 2 Turmöl Quick 1140 Wien · 4,8 km Diesel 2,094 € Super 95 1,657 € 3 Turmöl Quick 1090 Wien · 2,6 km Diesel 2,097 € Super 95 1,704 € 4 boesch energy, turmöl 1170 Wien · 4,5 km Diesel 2,097 € Super 95 1,697 € 5 Turmöl 1080 Wien · 2,3 km Diesel 2,102 € Super 95 1,697 € 6 Torrefina Gmbh. 1070 Wien · 2,1 km Diesel 2,107 € Super 95 1,697 € 7 NNB BRUNNENTANKSTELLE 1160 WIEN · 2,8 km Diesel 2,107 € Super 95 1,889 € 8 Shell Austria 1150 WIEN · 4,2 km Diesel 2,107 € Super 95 1,667 € 9 Turmöl 1040 Wien · 1,5 km Diesel 2,112 € Super 95 1,672 € 10 boesch energy, turmöl 1120 Wien · 3,8 km Diesel 2,112 € Super 95 1,672 € Super 95 · 5 km um 1010 1 Turmöl Quick 1140 Wien · 4,8 km Super 95 1,657 € Diesel 2,094 € 2 Shell Austria 1150 WIEN · 4,2 km Super 95 1,667 € Diesel 2,107 € 3 JET TANKSTELLE 1100 WIEN · 4,8 km Super 95 1,669 € Diesel 2,073 € 4 Turmöl 1040 Wien · 1,5 km Super 95 1,672 € Diesel 2,112 € 5 boesch energy, turmöl 1120 Wien · 3,8 km Super 95 1,672 € Diesel 2,112 € 6 AVANTI - Wien Eichenstraße 3a 1120 Wien · 3,9 km Super 95 1,672 € Diesel 2,112 € 7 Shell Austria 1100 WIEN · 3,4 km Super 95 1,682 € Diesel 2,122 € 8 OMV - Wien Triester Straße 38 1100 Wien · 3,6 km Super 95 1,689 € 9 eni 1100 Wien · 4,7 km Super 95 1,689 € Diesel 2,119 € 10 AVANTI - Wien Gaussplatz 1 1020 Wien · 1,9 km Super 95 1,694 € Diesel 2,139 € Erdgas (CNG) · 10 km um 1010 1 OMV - Wien Adalbert Stifter-Straße 67 1200 Wien · 3,9 km Erdgas (CNG) 1,799 € Diesel 2,169 € Super 95 1,709 € 2 OMV - Wien 7. Haidequerstraße 2 KM 1,5 1110 Wien · 6,1 km Erdgas (CNG) 1,799 € 3 OMV - Wien Sterngasse 13 1230 Wien · 7,1 km Erdgas (CNG) 1,799 €

Alfa Romeo · Tonale · Benzin

Alfa Tonale Veloce 1.3T Multiair Plug-In-Hybrid Q 4– Der Alfa unter den Hybriden

von · · aktualisiert · 4 Min. Lesezeit · Technische Daten ↓

Alfa Tonale Veloce 1.3T Multiair Plug-In-Hybrid Q 4– Der Alfa unter den Hybriden
  • Systemleistung457 PS336 kW
  • 0–100 km/h6,2 s
  • Spitze206 km/h
  • Verbrauch1,1 l/100 km
  • CO₂33 g/km
  • Preis Österreich54.900 €

Alfa und SUV, das passt für viele Fans immer noch nicht wirklich zusammen. Aber man musste sich auch in Mailand dem Gebot der Stunde stellen und hat vorerst mit dem Stelvio einen zumindest weitgehend typischen Alfa gebaut. Der zweite Streich wurde wieder nach einem Pass benannt, diesmal nach dem Passo Stelvio zwischen Italien und der Schweiz.

Und er fiel noch eine Spur stimmiger aus als der große Bruder, der Tonale ist auf dem Weg, auch die letzten Zweifler vom Weg der Marke zu überzeugen. Nicht so rundgelutscht vom Windkanal wie viele Konkurrenten, aber auch nicht mit diversen Kanten und Sicken versorgt wie wieder andere Hersteller das Thema interpretieren besticht der Tonale mit einem eigenständigen, rundum gefälligen Äußeren, etwa mit einem typischen Grill mit seitlich montierter Kennzeichentafel und LED Scheinwerfern, die trotzdem das Doppelscheinwerfergesicht zumindest imitieren. Das Bild des gewissen „Anderssein setzt sich auch im Inneren fort, etwa mit einem Startknopf im Lenkrad oder sich auch innen fortsetzt. Etwa mit einem Drehregler für die verschiedenen Fahrmodi direkt im Blickfeld des Fahrers oder den gefälligen Armaturen, die ebenfalls auf den Piloten gerichtet sind. Da vergisst man den Mittelbildschirm, der mit unzähligen Untermenüs zuweilen lästig ist, oder die übergroßen Schalt-Paddels hinter dem Lenkrad, die man ohnehin selten nützt. Dafür begeistern die optional mit gelochtem Leder bezogenen Sitze, die nicht nur beheizt, sondern auch belüftet werden können und der „echte“ Hebel zur Gangwahl. Dass der Platz im 4,53 Meter langen Alfa vorne zwar reichlich, hinten nur für zwei große oder drei kleine Personen reicht und der Kofferraum mit 385 Liter, bei umgelegter Rückbank im besten Fall 1.430 Liter fasst, ist wieder dem Design geschuldet, Schönheit muss eben leiden. So auch der Fahrer, der sich beim Rechtsabbiegen irgendwie an der A-Säule vorbei die rechte Sicht schaffen muss. Als echten SUV muss oder sollte es den Tonale ja auch als Allrad geben, doch die Kunden mussten ein Jahr darauf warten. Nun ist er da in Form des Plug In Hybriden, dessen E-Motor die Hinterräder antreibt. 280 PS Systemleistung teilen sich auf einen 120 PS starken E-Motor und einen 180 PS leistenden Vierzylinder Benziner auf. Sie haben es mit einem Leergewicht von knapp zwei Tonnen zu tun, das man dem Auto ehrlich nicht ansieht. Man fühlt es auch im Fahrbetrieb nicht, zumindest wenn der 180 PS starke Benziner vorne und der von der 15,5 kWh leistenden Batterie gespeiste E-Motor hinten gleichzeitig im Einsatz sind und der „Dynamik“ Modus aktiviert ist . Sonst macht sich das Gewicht zumindest im Vortrieb schon bemerkbar. Dafür erfreut der Plug-In-Hybrid mit einer reinen elektrischen Reichweite von immerhin 60 Kilometern, bei Streicheln des Gasfußes können es sogar bis zu 80 werden. Der Verbrauch lag im Test, meist am Start mit einer vollen Batterie bei etwa 7,5,-7,8 Litern, aber ohne, dass wir uns kasteit hätten. In der Stadt waren es wesentlich weniger, weil die Ladestationen des in Wien immer dichter werdenden Ladenetzes fleißig aufgesucht wurden. Beste Noten verdient das Fahrwerk. Bei der Abstimmung ist den Alfa-Leuten angesichts des Gewichts des Tonale PHEV ein eleganter Spagat zwischen Sportlichkeit, Komfort und den harten Tatsachen wie etwa dem hohen Gewicht, ein wirkliches Meisterstück gelungen. Präzise Spurführung, relativ wenig Seitenneigung der Karosserie und eine ausgewogenen Federung, die zumindest Querrillen und grobe Buckel von der Besatzung fernhält, sowie eine zwar präzise aber fast zu leichtgängige Lenkung machen Freude vor allem auf kurvigen Landstraßen, auf der Autobahn sowieso.

Bei der Ausstattung war unser Tester mit dem Veloce Paket mit 19 Zöllern, roten Brembo Bremssätteln, Alcantara Polsterung, abgedunkelten hinteren Scheiben und vielem mehr ausgestattet. Natürlich waren auch hier die Assistenten mit an Bord, ohne die man heute gar nicht mehr fortfahren darf und die demnächst auch nicht mehr zu deaktivieren sein werden.

Preislich liegt der Tonale mit dem Plug In Hybrid am oberen Ende der Nahrungskette, mit knapp 55 Tausendern ist man dabei.

Fazit

Für alle jene, die ein besonders Auto ihr eigen nennen möchten und vor allem nicht auf deutsche Hersteller schwören, ist der Alfa Romeo Tonale in der Top-Variante eine echte Alternative. Es ist zudem kein Auto, nach dem man in der Garage mit dem Schlüssel suchen muss, weil in jeder Reihe mindestens zwei davon parken, einer sogar in der gleichen Farbe. Dazu bietet der Tonale auch handfeste praktische Details wie etwa die nur für den Besitzer zugängliche Dokumentation aller Fahrzeugdaten mit NFT-Technologie. Alfisti der alten Schule, die sich einen roten, röhrenden, bissig am Gas hängenden Alfa mit harter Federung und sportlicher Dynamik erhoffen, sollten um dieses Modell eher einen Bogen machen.